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Nullenergiehaus, Null Energie Gebäude...

...wie Sie es auch schreiben wollen, es geht darum, dass zum Beispiel ein Bürogebäude über das Jahr gesehen so viel Energie benötigt, wie es selbst erzeugt, eben Nullenergie. Dabei geht es nur um die Jahresbilanz, das bedeutet, dass nach wie vor ein Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz existiert. Ein energieautarkes Haus, bei dem dies nicht mehr notwendig ist, ist derzeit als Bürogebäude noch unbezahlbar.

BOB kann als Nullenergiehaus Bürogebäude konzipiert werden. Da BOB nur elektrische Energie benötigt, werden zur Kompensation des Energiebedarfs mit Photovoltaik und/oder Windenergie eine Eigenenergieerzeugung aufgebaut. Diese Anlagen erzeugen elektrische Energie, die BOB selbst nutzen kann. Wird mehr Strom erzeugt als benötigt wir, kann dieser Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Eine Alternative für die Stromerzeugung auf dem eigenen Grundstück ist es, grünen Strom einzukaufen. Dabei weist der Anbieter nach, dass diese Energie aus regenerativen Quellen gedeckt ist. Selbstverständlich wird kontrolliert, dass diese Anbieter nicht mehr grünen Strom verkaufen, als sie erzeugen. Ein solches Konzept würde man eher als Nullemissions Bürogebäude und nicht als Nullenergie Bürogebäude bezeichnen.

Hier herrscht jedoch aktuell "Sprachenwirrwarr" und es werden Konzepte als Nullenergie bezeichnet, die nur in der Heizenergiebedarfsbilanz ausgeglichen sind. Da der Bedarf an elektrischer Energie ökologisch aber wesentlich aufwendiger ist, sollte schon eine Gesamtenergiebilanz durchgeführt werden.