Ergonomie im Bürogebäude
Ergonomie im Bürogebäude ist kein Luxus sozial eingestellter Arbeitgeber, sondern hat ökonomische Aspekte. Ein Arbeitnehmer, der sich wohl fühlt, ist deutlich leistungsfähiger. Somit dient die Beachtung von Aspekten der Behaglichkeit/Ergonomie dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Die Einflussfaktoren auf die Behaglichkeit sind vielfältig. Folgende Faktoren beeinflussen die Behaglichkeit unmittelbar: - Thermische Behaglichkeit
- ausgewogene Luft- und Strahlungstemperatur (=Empfindungstemperatur)
- geringe Asymmetrie der Strahlung zwischen Boden und Decke oder Außen- und Innenwand
- geringe Luftgeschwindigkeit zur Vermeidung von Zugerscheinung
- ausgewogene Luftfeuchte
- Luftqualität
- hygienischer Luftwechsel für die Atmung des Menschen
- geringe Belastung mit Außenschadstoffen
- Luftbelastung mit CO2 durch den Menschen
- Luftbelastung mit chemischen Ausdünstungen aus Möbeln, Teppich etc.
- Lichtqualität
- ausreichende und gleichmäßige Lichtstärke
- keine Blendung
- Lichtfarbe und möglichst viel Tageslichtspektrum
- geringer Kontrast zur Entlastung der Augen
- Akustik
- wenig Außenlärm
- kleine Nachhallzeiten und gute Verständlichkeit im Raum
- geringe Schallemission von Geräten
Bei BOB wurden alle 100 Nutzer 4 Mal - 2 Mal im Winter und 2 Mal im Sommer -durch das Fraunhofer Institut in Karlsruhe befragt. Dabei schnitt BOB im Rahmen des Bürogebäudevergleiches "Solarbau" als eines der behaglichsten Gebäude ab. 85 % der Nutzer waren im Heizfall und 97 % der Nutzer waren im Kühlfall sehr zufrieden. Auch bei den Themen Akustik und Belichtung erreichte BOB hohe Zufriedenheitsgrade.
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